Swatch hat mit Anlagen bei der UBS offenbar zig Millionen verloren. Die fordert sie von der UBS nun zurück und zwar auf dem Gerichtsweg.

Die Verluste hat der Konzern mit so genannten Absolute-Return-Produkten eingefahren, wie der «Tagesanzeiger» schreibt. Absolute Return Produkte versprechen dem Anleger, in jeder Marktsituation positive Renditen. Während der Finanzkrise erwiesen sich diese Aussagen allerdings als leer versprechen.

«Werden auf Recht beharren»

«Nachdem die UBS keinerlei Anstalten zur Lösung des Problems machte, haben wir Klage gegen sie eingereicht. Wir werden auf unserem Recht beharren», erklärt SwatchCEO Nick Hayek gegenüber dem «Tagesanzeiger».

Die UBS wiederum sieht sich ans Bankgeheimnis gebunden und gibt sich deshalb zurückhaltend. «Wir äussern uns nicht zu hängigen Verfahren.» Sie bestätigt aber, dass von Swatch eine Klage eingegangen sei.

Bei der eingeklagten Summe dürfte es sich um 30 Millionen Franken handeln. Swatch hatte im Frühling gegen die eine Betreibung in dieser Höhe eingeleite. Wie viel Geld Swatch bei der Bank angelegt hatte und wie gross der Verlust ist, will Swatch nicht sagen. (rsn)