Dieser wird nicht aus den Bohnen, sondern den Blättern der Kaffeepflanze gekocht und in Kokosnussschalen serviert. Die Angaben machte das örtliche Tourismusbüro.

Die Kaffeetradition geht auf die Kolonialzeit unter Herrschaft der Niederlande zurück. Da sich nur wenige Einheimische damals Bohnenkaffee leisten konnten, kochten sie stattdessen die weggeworfenen Blätter der Pflanze aus und servierten das Getränk in getrockneten Kokosnussschalen.

Der Kaffeewettbewerb ist Teil eines mehrtägigen Kunst- und Kulturfestivals. Mit den bereits ausgeschenkten 4000 Tassen sei ein lokaler Rekord gebrochen worden, hiess es weiter. Im Rahmen des Festivals findet auch der Brauch Bajamba statt - eine Prozession hunderter Frauen, die Speisen auf dem Kopf balancieren.