Im Herbst 2003, in der ersten Hälfte der allerersten Super-League-Saison, erzielte der FC Basel in den 18 Runden 56 Tore. Dieser Rekord für eine halbe Saison hat 15 Jahre lang gehalten. Die Young Boys schliessen das Herbstpensum mit 49 Punkten und mit 57 erzielten Toren ab. Sie haben die Marke der damaligen Basler, zu denen unter anderen Pascal Zuberbühler, Murat Yakin, Scott Chipperfield, Christian Gimenez und Julio Hernan Rossi gehörten, demnach um ein Tor verbessert. Sowohl mit den Punkten (52 Punkte, zwei unter dem Maximum) als auch mit dem Torverhältnis (56:16) schnitt Basel damals noch ein wenig besser ab als das YB der Gegenwart. YBs Torverhältnis lautet 57:20.

Eine andere Seltenheit in der Super League bieten die Duelle zwischen Luzern und St. Gallen. Seit einiger Zeit gibt es in den Meisterschaftsspielen zwischen den beiden eine Gesetzmässigkeit: Luzern gewinnt, St. Gallen verliert. Saison für Saison sind beide Mannschaften in der Liga ungefähr gleich stark. Keiner von beiden wird Meister, keiner von beiden gerät in Abstiegsgefahr. Deshalb ist die einseitige Punktverteilung in der Direktbegegnungen seit dem Oktober 2016 fast schon phänomenal. Nach dem 2:1 vom Sonntag in Luzern haben die Innerschweizer acht der letzten neun Partien gegen die Ostschweizer gewonnen. Der neunte Match endete 1:1. In dieser Zeitspanne gewann Luzern mit mit dem Torverhältnis von 13:2 alle fünf Heimspiele.