Die Western Conference ist derzeit fest in "Schweizer" Hand. Mit den Nashville Predators (Roman Josi, Kevin Fiala, Yannick Weber), den Minnesota Wild (Nino Niederreiter) und den San Jose Sharks (Timo Meier) rangieren drei Teams auf den ersten drei Plätzen, bei denen Schweizer den Ton angeben. So auch in der Nacht auf Sonntag.

Als Schwerarbeiter erwies sich einmal mehr Roman Josi. Der Captain der Nashville Predators erhielt beim 5:3-Heimsieg gegen die Los Angeles Kings über 25 Minuten Eiszeit und damit am zweitmeisten aller Feldspieler. Gegen das schlechteste Team der Liga assistierte Josi zu den Toren zum 1:0 und 3:3. Der Matchwinner für Nashville war der Schwede Calle Jarnkrok mit seinem ersten Hattrick der Karriere.

Wie Josi liess sich auch Timo Meier beim 4:0-Heimsieg der San Jose Sharks gegen die St. Louis Blues zwei Assists gutschreiben. Mit nunmehr 12 Toren und 7 Assists ist Meier nach rund einem Viertel der Qualifikation der zweitbeste Skorer seines Teams. Kann der Appenzeller diese Pace hochhalten, würde er die Schweizer NHL-Bestmarke von Mark Streit in den Schatten stellen. Der Verteidiger realisierte während der Qualifikation der Saison 2007/08 für die Montreal Canadiens 62 Skorerpunkte (13 Tore).

Eine ärgerliche Niederlage kassierte Nino Niederreiter mit Minnesota. Die Wild führten im Heimspiel gegen die Buffalo Sabres bis kurz vor Schluss mit 2:1, ehe die Gäste die Partie mit zwei Toren in den letzten sieben Minuten zu ihren Gunsten drehten. Niederreiter bereite im Startdrittel während eines Powerplays mit einem Querpass das 2:0 von Matt Dumba vor.

Weniger Erfreuliches gibt es von den anderen Schweizern zu berichten. Die Florida Panthers verloren ohne den überzähligen Denis Malgin bei den New York Rangers 2:4. Ebenfalls nicht eingesetzt wurde Dean Kukan beim 4:1-Heimsieg seiner Columbus Blue bei den Carolina Hurricanes. Und schliesslich fehlte Sven Bärtschi bei der 2:3-Niederlage seiner Vancouver Canucks gegen die Montreal Canadiens erneut verletzt.