Die Fans der beiden Teams liessen eine unterstützende Stimmung aufkommen. Lautstark wurden alle Aktionen unterstützt. Es machte grosse Freude, die beiden Fanblöcke zu hören. Den Lakers gelangen vor allem in der zweiten Hälfte wunderschöne Flügeltore, die mit tosendem Applaus honoriert wurden. So machte Handball von der ersten Minute an Spass.

Schnelle Führung

Der TV Endingen wirkte von Beginn an parat. Trainer Majeri hatte sein Team sehr gut auf den Gegner vorbereitet. Die taktische Einstellung wurde auf dem Parkett umgesetzt. Sonst eher zurückhaltend in der Startphase, präsentierte sich die Mannschaft schnell und spritzig. So gelang es den Spielern, die Gastgeber zu überrumpeln. Nach nur einer Viertelstunde Spielzeit hatte Lakers Trainer bereits zwei Auszeiten genommen, so notwendig war es, das Team neu zu sortieren. Die Endinger nutzten die Startschwächen der Lakers gekonnt, sahen die Lücken und setzten Kreisläufer Pejkovic immer wieder ein. Der liess sich die Gelegenheiten nicht nehmen und verwandelte mit konzentrierter Gelassenheit. Das schnelle Umschaltspiel funktionierte tadellos, die erste Welle klappte und der TV Endingen setzte sich mit einer 8 Toreführung ab.

Lange erste Halbzeit

Lakers Stäfa fand immer besser ins Spiel. Die Abwehr machte die Räume zu, die leichten Tore der Endinger fielen nicht mehr im Minutentackt. Die nervöse Phase bei den Endingern nahm Ueberhand und erste Fehler passierten. Die konterbekannten Lakers nahmen die Einladungen dankend an, erhöhten das Tempo und verkürzten den Rückstand. Auch Endingens Trainer Majeri musste bereits das zweite Teamtimeout einsetzen um die Spieler zu unterstützen. Der Druck der Gastgeber blieb unverändert hoch, doch die Endinger konnten die Gegner weiterhin auf Distanz halten. Nach einer torreichen ersten Hälfte erholten sich beide Teams zum Pausenstand von 14:21.

Der harte Kampf beginnt

Die schnellen, einfachen Tore über den Kreis gelangen nicht mehr nach Belieben. So reagierten die Endinger abgeklärt und ballerten aus der zweiten Reihe. Christian Riechsteiner machte gehörigen Druck und strahlte Sicherheit aus. Lakers Stäfa liess nicht locker und hielt dem Druck stand. Ein offener Schlagabtausch begann und damit die harte Bewährungsprobe für die Gäste. Die Endinger griffen beherzter in der Defensive zu und mussten darauf gleich zweimal die Unterzahl überstehen. Es machte sich wieder Nervosität breit und die Ballverluste häuften sich. Lakers Stäfa bestrafte die Fehlschüsse gnadenlos. Die Kraftpakete gaben nie auf und konnten zum ersten Mal auf vier Tore verkürzen.

Spannend bis zum Abpfiff

Die Partie verlor nie an Spannung, denn die Gastgeber zeigten sich unbeeindruckt vom Torstand und die Gäste leisteten sich zu viele Unsicherheiten in der Schlussphase. Christophorus Nungovitch im Tor hielt Lakers weiterhin auf Abstand und das Endinger Team überzeugte in den letzten Spielminuten mit Abgeklärtheit. So wehrten sie den zu spät angesetzten Endspurt gekonnt ab und sicherten sich mit einem 36:39 die nächsten zwei Punkte.