Im neuen Jahr erfährt die Verkehrszulassungsverordnung (VZV) in einigen Bereichen eine Lockerung. Die Änderungen treten am 1. Januar respektive am 1. Februar 2019 in Kraft – das sind sie:

1. Medizinische Untersuchung neu erst ab 75 Jahren

Am 1. Januar 2019 müssen sich Autofahrer erst ab dem Alter von 75 Jahren alle zwei Jahre einer medizinischen Untersuchung unterziehen. Bisher bestand diese Pflicht ab 70 Jahren.

2. Augenärztliche Zeugnisse

Per 1. Februar 2019 wird die Pflicht zur Einreichung eines augenärztlichen Zeugnisses bei Sehschärfewerten im Grenzbereich abgeschafft und die Empfehlung, Fehlsichtigkeit soweit möglich zu korrigieren, aus der Verkehrszulassungsverordnung gestrichen.

3. Verzicht auf Automateneintrag

Wer ab dem 1. Februar 2019 die praktische Prüfung in einem Fahrzeug mit Automatikgetriebe ablegt, darf künftig auch manuell geschaltete Autos fahren. Es wird dementsprechend keine Beschränkung mehr im Führerausweis eingetragen. Inhaber von bisherigen Führerausweisen können die Entfernung der Beschränkung beim zuständigen Strassenverkehrsamt beantragen. Die Entfernung wird gewährt, wenn keine gesundheitlichen Probleme dagegensprechen.

4. Erleichterungen für Anhängerzüge

Ab dem 1. Februar 2019 gelten beim Führen von Anhängerzügen Erleichterungen. Die Beschränkung in den Führerausweiskategorien BE, C1E und D1E auf Kombinationen, bei denen das Gesamtgewicht des Anhängers das Leergewicht des Zugfahrzeugs nicht überschreitet, wird aufgehoben.