Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigte eine Meldung von 20minuten.ch und blick.ch. Der Unfall ereignete sich nach Angaben der schwedischen Polizei am Samstag auf einer Landstrasse in Nordschweden, in der Nähe der Stadt Kiruna.

Die Ursache war zunächst nicht bekannt. Anwohner berichteten, am Unfallort gebe es eine sehr enge Kurve. Die Lokalzeitung "NSD" berichtete, alle sechs Todesopfer hätten in einem Kleinbus gesessen. Ein weiterer Insasse des Fahrzeuges sei per Helikopter in ein Spital geflogen worden.

Bei den Verunglückten handelt es sich nach Angaben des EDA um junge Männer. Das Regionale Konsularcenter der Schweiz in Stockholm sei in Kontakt mit den Behörden vor Ort und habe eine Mitarbeiterin in die Unfallregion geschickt, um den Familien der Opfer zur Seite zu stehen, schrieb das EDA.

Das Krisenmanagement-Zentrum und die Konsularische Direktion des EDA sowie die Bundespolizei fedpol würden das ihnen Mögliche tun, um die Angehörigen der Todesopfer und der verletzten Person zu unterstützen, hiess es in der Mitteilung weiter. Aussenminister Ignazio Cassis sprach den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl aus.