«No verreckter» war Trauffers Erfolg im vergangenen Jahr, wie der Musiker selbst sagt. In Eisstadien verlegte er seine Konzerte, damit alle zuhören konnten, die wollten – und doch waren die Hallen immer ausverkauft, selbst die Zusatzkonzerte fanden vor vollen Rängen statt. Marc Trauffer alias Trauffer ist derzeit der erfolgreichste Musiker der Schweiz.

Dimensionen habe dieser Erfolg im vergangenen Jahr angenommen, bei denen er sich dachte, jetzt ist es dann «bald nümme normal». Gefreut habe er sich, das schon, aber fassbar sei so etwas nicht. Vor allem, da seine musikalische Karriere laut eigener Aussage eher ein «aus der Kontrolle geratenes Hobby» sei. 

Denn Marc Trauffer hat einen Beruf, er ist Inhaber der Holzspielwarenfabrik Trauffer. Das sind die mit den bekannten Holzkühen oder eben «dä mit de Chüeh», wie der Titel zu Trauffers kürzlich erschienenen Biografie lautet. Obwohl: Für Trauffer ist es «ein Fanbuch», keine Biografie.

 «Ich brauche eine Pause»

Selbst bezeichnet sich Trauffer als «Alpentainer» und er unterstreicht auch im «TalkTäglich» noch einmal: «Ich bin für Unterhaltung geboren, ich will, dass die Leute Freude haben.» Das werde nicht immer verstanden, aber wolle keine gesellschaftskritischen Texte transportieren mit seiner Musik – «dafür gibt es viel Bessere in diesem Land, ich bin für den Fun zuständig.»

Trauffer sagt: «Was ich mache, mache ich sehr, sehr gern. Und ich mache es als Unterhalter für die Leute.» Er sei sich bewusst: «Erfolg in der Musik ist so fragil.» Früher oder später werde auch seine Zeit vorbei sein.

Konzerte gibt es keine im 2019. Mehr noch: «Anderthalb Jahre lang gibt es garantiert kein Konzert. Das heisst nicht, dass ich keine Musik mache, aber ich brauche eine Pause.» Seinn Vorsatz: Endlich mal im neu umgebauten Garten bräteln.

Im Moment sei er glücklich und zufrieden - vor allem auch glücklich verliebt. In die Frau, die sein Buch geschrieben hat. (smo)

Die Sendung TalkTäglich mit Marc Trauffer in voller Länge:

TalkTäglich mit Marc Trauffer