Mit einer Pressemitteilung meldeten sich die IG «Limmattahlbahn nein» und der IG «Limmattalbahn-so-nicht» am Dienstag zu Wort. Auch wenn Schlieren und Dietikon in den nächsten Jahren einwohnermässig nochmals um 20% wachsen sollten, die Limmattalbahn sei unnötig und würde dem zürcherischen Limmattal nur Nachteile bringen. 

Gründe weshalb der Kantonsrat nicht auf die Vorlage eintreten und sie zur Überarbeitung zurückweisen solle, sind gemäss beider Gegner eindeutig. Der Bund wolle seine Beiträge etappieren. Er führe mangelnde Projektreife und ungenügende Wirtschaftlichkeit ins Feld. Zudem lehne sich das Sicherheitskonzept an jenes der Glattalbahn an, obwohl sich dieses Projekt nicht bewährt habe und gegenwärtig hinterfragt werde. Die Investitionskosten seien weder transparent, noch realistisch. Folglich könne man die darauf basierenden Betriebskosten als hypothetisch bezeichnen. Schlussendlich ist das Kommitee der «Limmattahlbahn nein» und der «Limmattalbahn-so-nicht» überzeugt, dass den Standortgemeinden und den kantonalen Steuerzahlern die finanziellen Konsequenzen verschleiert würden. (amo)