Vielfältig und unterhaltsam begrüsste die Gemeinde Bad Zurzach das neue Jahr, das unter dem Motto Natur, Landwirtschaft und Jagd steht. Dabei eröffneten die Musikerinnen und Musiker der Jugendmusik sowie der Jagdhornbläser mit ihren Klängen den Neujahrsapéro im Gemeindezentrum Langwies.


Gemeindeammann Reto S. Fuchs konnte über 300 Personen begrüssen, darunter Behördenmitglieder von Nachbarsgemeinden, Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik wie Kurt Schmid, Präsident des Aargauischen Gewerbeverbandes, und den Festredner, Regierungsrat Stephan Attiger (FDP).

Was 2018 alles geschehen ist


Bei seiner Ansprache liess Reto S. Fuchs das Jahr 2018 Revue passieren: Er erinnerte beispielsweise an die zahlreichen Jubiläen, etwa der Guggenmusik Se Barzlis, des Kanuklubs und des Tierparks. Er rief die Einweihung der Wasserrutsche im Regibad in Erinnerung sowie das Ja zum Kredit für die Erneuerung und Erweiterung der Aussensportanlagen der Schule.

Fuchs erwähnte den tragischen Unfall, bei dem eine Frau ihr Leben verlor, und den Grossbrand im Gasthaus «zum Schlüssel». Auch sprach er das Jahrhundertprojekt Ostumfahrung an, das durch das Nichteintreten des Bundesgerichts auf die Beschwerde rechtskräftig geworden ist.
«Bad Zurzach ist eine fantastische Gemeinde mit hoher Lebensqualität», sagte Fuchs.

Dank für das Engagement

Er dankte allen, die sich in Kommissionen, in Vereinen und sonst freiwillig für den Flecken engagieren – und sich für die Erhaltung von Natur sowie Umwelt einsetzen. Bevor er das Wort an Stephan Attiger übergab, blickte er in die Zukunft: «Mit der Wahl von Beni Scheuber in den Gemeinderat sind wir wieder komplett aufgestellt. Jetzt können wir Vollgas weitermachen.»

Regierungsrat Attiger sprach in seiner Rede unter anderem darüber, wie der Aargau in den letzten Jahren gewachsen und zu einem attraktiven Wirtschafts- und Wohnstandsort geworden ist. Insbesondere die Landschaft und der Wald würden von den Bewohnern geschätzt. Doch das Wachstum habe auch seine Kehrseiten, sagte er. Weil mehr Menschen mehr Raum zum Leben, zum Arbeiten und für ihre Freizeit bräuchten, seien die verschiedenen Ansprüche aufeinander abzustimmen.

Das Gleichgewicht finden

«Es ist unsere Aufgabe, das Gleichgewicht zwischen Umweltschutz und den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer zu finden», betonte Attiger.


Im Anschluss an die Ansprachen lud die Gemeinde zu einem Apéro riche ein.