Heute Abend um 18.15 Uhr startet die SRF-Nachfolgesendung von «Mini Beiz, dini Beiz». Die Auftaktwoche von «Mini Schwiiz, dini Schwiiz» findet im Aargau statt. Das neue Format funktioniert ähnlich wie sein Vorgänger. Fünf Kandidaten aus einer Region treten dabei von Montag bis Freitag auf – jeden Tag lädt ein Teilnehmer die anderen vier ein.

Im Gegensatz zu «Mini Beiz, dini Beiz» werden die Kandidaten jedoch nicht in die Lieblingsrestaurants geführt, sondern zu den persönlichen «Herzensorten» der anderen Teilnehmer, wie SRF in einer Mitteilung schreibt. Dort werden die Eigenheiten und Attraktionen des Orts aufgezeigt, bevor jeder Tag mit einem kulinarischen Erlebnis endet.

Die Bewertung läuft ebenfalls wie bei der Vorgängersendung: Am Ende jedes Tages müssen die Kandidaten dem Erlebnis im jeweiligen Ort eine Punktzahl zwischen 1 und 10 geben. Der Sieger wird am Freitag gekürt und erhält einen Geldpreis. Es gilt also, seinen Herzensort den anderen Kandidaten so kreativ und aussergewöhnlich wie möglich vorzustellen.

«Einfach mein Zuhause»

Für Sandra Guerini ist dieser Herzensort Windisch. Sie stellt die Gemeinde als erste Teilnehmerin der Sendung heute Abend vor. «Windisch hat extrem viel zu bieten», erzählt Guerini. «Es ist gleichzeitig urban und ländlich, es gibt hier viele engagierte Künstlerinnen und Künstler. Es ist einfach mein Zuhause.» Sie geniesse es, an einem Ort zu leben, an dem ihre drei Kinder ohne Sorgen draussen spielen können. «Ich kann mir nicht vorstellen, von hier wegzuziehen», so Guerini.

Doch Windisch ist nicht nur Guerinis Wohnort, sondern auch ihr Arbeitsort: Im Frühling hat die Atemtherapeutin ihr eigenes Atelier «Stille Welt» eröffnet.

Mit ihren vier Gästen begibt sich Sandra Guerini auf die römischen Spuren in Vindonissa und führt sie ins Kulturlokal Bossartschüür. «Es ist aufregend, mit vier wildfremden Leuten die Woche zu verbringen. Dabei sind enge Freundschaften entstanden», sagt die gebürtige Brasilianerin.

«Es war auch eine spannende Erfahrung, mal hinter die Kulissen einer solchen Sendung sehen zu können», so Guerini. «Normalerweise sieht man nur das fixfertige Produkt, nun weiss ich, was dahintersteckt.» Das fixfertige Produkt wird Sandra Guerini heute Abend gemeinsam mit ihrer Familie mitverfolgen.

Quer durch den Kanton

Neben Windisch lernen die Kandidaten noch vier weitere Orte kennen: René Leuenberger stellt am Dienstag seine Heimatstadt Laufenburg vor und überrascht seine Gäste mit Lachs, Fasnacht und der Maillart-Brücke. Am Mittwoch besuchen die Teilnehmer Markus Eschbach in Koblenz. Der Pferdeflüsterer ist im Baselland geboren und hat lange im Ausland gelebt, fühlt sich in Koblenz aber am wohlsten. Er will mit dem Stüdeler Schweinebraten überzeugen.

Marcel Amsler führt die Gäste am Donnerstag durch Rombach-Küttigen und die ortsbekannte Bandweberei, bevor die Woche am Freitag mit Helen Felder im Steinbruch und auf der Limmat in Würenlos ihren Abschluss findet.