Dementsprechend positiv äusserte sich auch NAB-Chef Peter Bühlmann: "Die NAB ist in einem sehr anspruchsvollen Umfeld auf Kurs und ich bin mit dem guten Halbjahresergebnis sehr zufrieden", liess er sich in der Mitteilung vom Dienstag zitieren.

Der Bruttoertrag der Bank lag mit 162,9 Mio. Fr. praktisch auf Vorjahresniveau (-0,4 Prozent). Entscheidend dafür sei der Zinserfolg, der trotz anhaltendem Tiefzinsumfeld mit 113,7 Mio. Franken praktisch auf Vorjahresniveau gehalten werden konnte.

Tiefer lag das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft mit einem Ertrag von 31,2 Mio. Fr. (-5,7 Prozent). Demgegenüber konnte das kleine Handelsgeschäft die Erträge um 11,8 Prozent auf 13,3 Mio. Fr. steigern. Gleichzeitig sank der Geschäftsaufwand um 4,3 Prozent auf 92,1 Mio. Fr. dank Prozessoptimierungen und Effizienzsteigerungen, wie die NAB festhält.

Bei den Hypotheken wächst das Geldhaus nur leicht. Insgesamt brachte die NAB im ersten Halbjahr 1,3 Prozent mehr Baukredite an den Mann. Die gesamten Hypothekenausleihungen belaufen sich auf 18,6 Mrd. Franken. Damit bleibt die Bank Marktführerin bei den Hypotheken im Kanton Aargau.

Erfreulich entwickelte sich der Netto-Neugeldzufluss. In den ersten sechs Monaten flossen der Bank 470,9 Mio. Fr. an Neugeldern zu (+11 Prozent). Die NAB verwaltet nunmehr Kundengelder in der Höhe von 13,7 Mrd. Fr. (+0,7 Prozent).