Der Ankenberg, der Hang oberhalb der Staffelbacher Tierklinik 24, beschäftigt Ammann Max Hauri, seit er 2012 in den Gemeinderat gewählt wurde. Seit Jahren plant der Grundeigentümer des Baulandes Terrassenhäuser, seit Jahren ist man daran, die planerischen Voraussetzungen zu schaffen. «Wenn wir dieses Jahr das Projekt Ankenberg abgeschlossen haben», so Hauri», werde ich definitiv mit meinen Gemeinderatskollegen darauf anstossen. Mehrmals hat die Gemeindeversammlung über dieses sehr komplexe Projekt entschieden, das letzte Mal an der Gmeind im November. 2019 soll nun die Erschliessungsstrasse am Ankenberg umgelegt werden und dann können wir das Projekt hoffentlich ad acta legen. Beschäftigen wird uns auch die Melioration, der Hochwasserschutz und die BNO-Revision. Das sind aber Projekte, die wir dieses Jahr noch nicht abschliessen können.»

BNO wird grosser Brocken

Das «Generationenprojekt Melioration», wie es Ammann Daniel Dätwyler nennt, wird auch die Gemeinde Moosleerau die kommenden Jahre beschäftigen. Wie in Staffelbach steht ausserdem die Revision der BNO an. Privat und beruflich habe sich im vergangenen Jahr viel getan in seinem Leben, sagt Dätwyler, der 2018 auf Silvia Morgenthaler als Ammann folgte. «Ich stosse mit meinen Gemeinderatskollegen darauf an, dass wir im Rat auch weiterhin gut zusammenarbeiten. Auch die Zusammenarbeit mit unserer Verwaltung läuft rund – hoffentlich bleibt das weiterhin so. Unser Gemeinderats-Team ist trotz neuer Zusammensetzung gut eingespielt und somit gewappnet fürs kommende Jahr.»

Zusammenhalt in Verwaltung und Gemeinderat steht auch auf der Wunschliste des Kirchleerber Ammanns Erich Hunziker: «Fürs neue Jahr wünsche ich mir, dass wir mit dem bestehenden Team auf der Verwaltung und im Gemeinderat weitermachen können. Der Gemeinderat ist eine Kollegialbehörde – und wir in Kirchleerau leben das auch so. Und dann ist da auch noch unser Budget, das aufgrund des Referendums nicht gültig ist. Wenn wir im nächsten Jahr ein rechtskräftiges Budget haben – egal mit welchem Steuerfuss – dann lohnt es sich definitiv, gemeinsam anzustossen. Anstossen kann Hunziker auch auf den neuen Wärmeverbund: Dieser laufe nun im zweiten Winter und «es zeigt sich, dass er funktioniert». (LBR/fdu)