Vier neue Fahrzeuge für die Feuerwehr Brugg auf einen Schlag: Drei der vier Fahrzeuge mussten altershalber ersetzt werden, einzig das Mehrzweckfahrzeug ist eine Neuanschaffung. Dies musste, gemäss Pflichtenheft der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV), beschafft werden. Kommandant Florian Isenring verkündete vor versammelter Gästeschar im Geissenschachen – dort, wo jeweils die Expo-Zelte aufgebaut sind – dass das 95 500 Franken teure Mehrzweckfahrzeug gut gebraucht werden könne: «Das Mehrzweckfahrzeug kommt uns sehr gelegen.

Es ist einerseits als Materialtransporter aber auch für den Transport von sechs Personen nutzbar.» Ein weiteres Plus sei, dass der neue Grosslüfter an das Fahrzeug angehängt und so transportiert werden könne. Gemeinsam mit dem Mehrzweckfahrzeug wurde auch das 15 Jahre alte Kommandofahrzeug für rund 60 000 Franken beschafft. Die Aargauische Gebäudeversicherung beteiligte sich an diesen Kosten mit 15 000 Franken. Auch am Erwerb der neuen Motorspritze mit Kosten von 37 000 Franken beteiligte sich die AGV mit knapp einem Drittel.

400 Arbeitsstunden

Für den grössten Kostenpunkt mit 250 700 Franken sorgte das Wechselladerfahrzeug. Mit diesem grossen Gefährt werden bedarfsweise Container transportiert. Rund 300 Stunden wurden von der Beschaffungskommission investiert, um sich für einen neuen Wechsellader zu entscheiden und den 25 Jahre alten Vorgänger adäquat zu ersetzen. Auch für das Mehrzweck- und das Kommandofahrzeug hatte die Beschaffungskommission mit Serge Läderach, Daniel Bürge, Manuel Keller, Eric Riedener, Thomas Weber, Philipp Strähl und Florian Isenring rund 100 Stunden aufgewendet, um Akten zu sichten sowie Vor- und Nachteile der einzelnen Fahrzeugtypen abzuwägen.

Aussenstandorte 2020 bereit

13 Fahrzeuge umfasst die Flotte der 114 Personen starken Feuerwehr Brugg. Die neuen Fahrzeuge werden im Brugger Depot stationiert sein. Bis 2020 wird auch der Aussenstandort in Umiken instand gestellt sein und durch die Fusion mit Schinznach-Bad deren Magazin als weiterer Aussenstandort genutzt werden können. «Das Depot in Umiken ist 40 Jahre alt. Mit dem Anstreichen der Wände ist es nicht getan», erklärte Florian Isenring. Ein Grund für die Reaktivierung des Magazins in Umiken ist, dass viele Feuerwehrleute aus der Umgebung Umiken/Riniken kommen und so schneller zum Einsatzort gelangen könnten.
Bevor die Fahrzeuge durch die Pfarrer Rolf Zaugg und Markus Kunz gesegnet wurden, drückte Stadtammann Barbara Horlacher als Ressortvorsteherin ihre Freude über die «nigelnagelneuen» Fahrzeuge aus: «Seid stolz darauf. Ich hoffe, dass sich die Fahrzeuge in ihrem Einsatz bewähren.»